02.03.2014 TSG 1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg 6:2 (4:1)Puuh, das war wieder Spieltag der Sonderklasse in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena. Vor dem Stadion parkte der nagelneue HoffExpress und auf dem Rasen konnten die Gäste aus Wolfsburg dem D-Zug Tempo der Hoffenheimer Mannschaft nicht folgen.

Dabei waren die Vorzeichen eher weniger berauschend für die TSG. In der Hinrunde hatte man wenig glanzlos in Wolfsburg verloren und dann war da vor kurzem auch noch das bittere Aus im DFB-Pokal gegen eben jene Mannschaft aus der Volkswagenstadt.

1. Halbzeit mit Turbo-Schlussphase
Gut das negatives Gedankengut bei den 11 Akteuren in Blau keine Rolle spielt, statt dessen wurde vom Anpfiff weg zum Angriff geblasen was den Wolfsburgern schon in der 4. Minute den Rückstand bescherte als Roberto Firmino das 1:0 markierte. Das ging schnell…
Zu schnell für meiner einer, da war ich gerade mal am Platz und hab die Kameras von Einlaufkinder knipsen auf Sport umgebaut.Nun ja…
Wolfsburg fing sich dann aber erst einmal und schaffte nach einem schnell vorgetragenen Angriff den Ausgleich. Das Hoffenheimer Team lies sich davon aber nicht beeindrucken und erarbeitete wieder eine deutliche Überlegenheit. Niklas Süle brachte Hoffenheim dann in der 37. Minute erneut in Front und in den folgenden Minuten ging so richtig die Post ab. Anthony Modeste überwand in der 39. Minute seine Ladehemmung der letzten Zeit, erhöhte auf 3:1 und legte keine 4 Minuten später das 4:1 nach.

2. Durchgang, Wolfsburg schafft die Wende, NICHT
3 Tore Führung nach 45 Minuten, eigentlich toll, aber so richtig „dem Braten trauen“ wollte in der Pause kaum jemand.
Die 2. Hälfte begann dann auch mit etwas gebremstem Schaum und einiges ausgeglichener. Als Perisic die Wölfe in der 76. Minute auf 2 Tore heran brachte stand das Spiel sogar ein ganz klein wenig auf der Kippe. Hoffenheim erhöhte jetzt allerdings wieder Tempo und Druck was die Wolfsburger Abwehr wieder zusehends ins schwimmen brachte. Träsch wusste sich in der 82. Minute nicht mehr anders zu helfen und erwies seiner Mannschaft mit einem rüden Foul im Strafraum einen Bärendienst. Rote Karte, Elfmeter, Salihovic, Rrrummms, Tor, 5:2, Deckel drauf.
Sven Schipplock lies in der 86. Minute sogar noch das 6:2 folgen als er mit dem Ball am Fuß Luiz Gustavo davon sprintete und auch Diego Benaglio keine Chance lies.

6 – 10 – 100 – 58 – 4,8
6 Punkte Rückstand auf Augsburg und Herta machen es schwer einen weiteren Platz in der Tabelle gut zu machen, 10 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind allerdings inzwischen ein schönes Polster um nicht wieder wieder dem Abstiegsgespenst zu begegnen.
Wenn man nicht nachlässt…
Inzwischen sind diese Saison 100 Treffer in Partien mit Hoffenheimer Beteiligung gefallen, 58 davon bei Heimspielen. Das macht satte 4,8 Tore pro Begegnung, Langweilig wird es in der Arena definitiv nicht. Schade das trotzdem so viele Plätze frei bleiben, warum auch immer…

Die Fotos des Spieles gibt es in der Fotodatenbank zu sehen.

Sebastian Rudy, hier im Zweikampf mit Ricardo Rodriquez, machte schlicht ein bockstarkes Spiel

Sebastian Rudy, hier im Zweikampf mit Ricardo Rodriquez, machte schlicht ein bockstarkes Spiel

Da legst di nieder. Hoffis Jubelsturm nach dem 4:1 wurde jäh durch einen Werbeaufsteller gebremst. Der Elch blieb unverletzt...

Da legst di nieder. Hoffis Jubelsturm nach dem 4:1 wurde jäh durch einen Werbeaufsteller gebremst. Der Elch blieb unverletzt…

Schlusspunkt, Deckel drauf! Sven Schipplock macht das 6:2, Guschtl ist zu langsam und Diego Benaglio stehen die Haare zu Berge

Schlusspunkt, Deckel drauf! Sven Schipplock macht das 6:2, Guschtl ist zu langsam und Diego Benaglio stehen die Haare zu Berge

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