Feuer frei! Jiloan Hamad im Footbonauten

Feuer frei! Jiloan Hamad im Footbonauten

Seit etwa 3 Wochen ist jetzt die neueste Errungenschaft der TSG 1899 Hoffenheim in Betrieb, der Footbonaut. Bei einem Pressetermin am letzten Dienstag wurde der „Fussballroboter“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Jiloan Hamad aus dem Profikader lies sich zur Demonstration bei einer Handvoll Durchgängen die Bälle um die Ohren zischen und im Anschluss durften auch einige Kollegen von der schreibenden Zunft ihr Glück versuchen.

Footbonaut – Was ist das?

Ball kommt!

Ball kommt!

Der ein oder andere kennt bestimmt vom Tennis her die Ballmaschinen, beim Footbonauten gibt es gleich 8 davon. Der Kunstrasenplatz ist quadratisch und mittig angeordnet befinden sich an jeder Seite 2 der Ballwerfer übereinander, je eine für flache und eine für hohe Bälle. Jede einzelne Ballmasschine bietet vielfältige Einstellmöglichkeiten, Abschusswinkel, Schussgeschwindigkeit (bis 100 km/h), Drall etc. können programmgesteuert beeinflusst werden.

Um das Feld verteilt befinden sich schliesslich 64 mit Sensoren ausgestattete Zielfelder in die letztlich der Ball befördert werden sollte.
Wo der Ball abgeschossen wird und wo er hin soll wird dem Spieler akustisch und mit Lichtzeichen angezeigt. Korrekte Treffer und das Tempo vom Abschuss bis zum Abschluss werden dabei aufgezeichnet.
Zusätzlich befindet sich in jeder Ecke eine Videokamera um im Nachgang auch noch eine Videoanalyse durchführen zu können.

Die gesamte Maschine wird einfach per Tablet oder Smartphone gesteuert und kann für jeden Spieler in jeder Hinsicht individuell programmiert werden. Da ist die Entwicklung auch bei weitem noch nicht abgeschlossen, den Trainern fällt sowieso immer etwas neues ein 😉

Was bringt’s?
„Schaun mer mal“, auf jeden Fall werden Auffassungsgabe, Reaktionsvermögen, Passgenauigkeit etc. geschult. Der Footbonaut ist dabei nicht den Profis vorbehalten sondern wird ab der U12 zu Trainingszwecken eingesetzt und ich glaube das sich gerade bei den Junioren da einiges bewegen lässt. Auf jeden Fall lässt sich eine solche Intensität im normalen Training nicht einmal im Ansatz verwirklichen. Obwohl sehr anstrengend macht das Teil auch noch Spaß und Training darf auch mal Spaß machen.
Die Zeit wird’s zeigen…

Eher ungeplant habe ich am Dienstag auch noch ein wenig gefilmt, einfach nur so mit der 70D aus der Hand. Im folgenden Video sieht man die Maschine mal in Aktion:

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